CDU-Abgeordneter Andreas Sturm eröffnet Wahlkreisbüro in der Rathausstraße 2 / Früherer Finanzminister Gerhard Stratthaus sieht Schwerpunkte richtig gewählt

Einen großen Vorteil bietet der Landtagswahlkreis Schwetzingen, hat Andreas Sturm nach wenigen Wochen im Stuttgarter Plenum in Erfahrung gebracht: 75 Prozent seiner Einwohner sind innerhalb von zehn Minuten erreichbar. Weshalb die Einrichtung eines Wahlkreisbüros durchaus Sinn hat. Und mit seiner Wahl der Großen Kreisstadt Hockenheim hat er einen zentralen Punkt innerhalb dieses Wahlkreises auserkoren.
Wer ein Anliegen hat, das er mit dem CDU-Landtagsabgeordneten besprechen will, für den ist die Rathausstraße 2 die erste Adresse. Hier soll künftig jeden Tag offen sein, betonte Sturm bei der Eröffnung des Büros. Vielleicht nicht den ganzen Tag – aber man arbeite noch an Lösungen. Momentan wird auf Anmeldung hin geöffnet, nach den Sommerferien soll es feste Bürozeiten geben. Auf jeden Fall soll einmal die Woche donnerstags um 19 Uhr eine Sprechstunde angesetzt werden, damit auch Berufstätige die Chance haben vorbeizuschauen.
Doch nicht nur Sprechstunden schweben dem Abgeordneten vor, es sollen auch Veranstaltungen in den großzügigen Räumen stattfinden, Referenten eingeladen werden und vieles mehr. Da das Büro obendrein barrierefrei zu erreichen ist und in der Rathausstraße viele Menschen unterwegs sind, hofft Sturm auf zahlreiche Kontakte.
Einladung an Ortsverbände folgt
Bei der Eröffnung waren diese Corona-bedingt noch nicht in zu starker Frequenz erwünscht, weshalb Sturm nur die Vorsitzenden der Ortsverbände und Kreisräte eingeladen hatten. Später, so schwebt ihm vor, werde er die Mitglieder des zehn Ortsvereine umfassenden Wahlkreises separat einladen.
Zur Eröffnung gebeten hatte er auf jeden Fall den früheren Schwetzinger Oberbürgermeister und langjährigen baden-württembergischen Finanzminister Gerhard Stratthaus, der sich sichtlich mit dem frisch gebackenen Abgeordneten freute: „Es war kein einfacher Wahlkampf.“
Sein erstes Vierteljahr im Landtag sei schnell vergangenen, vieles sei passiert, berichtete Sturm, der nach eigenen Angaben mit dem Einrichten seiner Räume in Stuttgart und der Gewinnung von Mitarbeitern beschäftigt war. Besonders freute er sich dabei, mit Juliana Sauer und Matthias Busse zwei „alte Hasen“ an Bord zu haben, die schon bei dem aus Reilingen stammenden Landtagsabgeordneten Karl Klein beschäftigt waren.
Fokus auf Bildung und Wissenschaft
Ansonsten, so Sturm, habe es gegolten, den Landtag zu konstituieren, er übernahm das Amt des stellvertretenden bildungspolitischen Sprechers der CDU-Fraktion. Ferner gehört er dem Wissenschafts- und Sozialausschuss an. Eine sinnvolle Kombination, wie er findet. Bildung und Wissenschaft seien ohnehin nahe verwandt und der soziale Faktor spiele bei der Bildung gleichermaßen eine große Rolle.
Diese Worte griff Gerhard Stratthaus in seiner Begrüßung auf. Oft komme der Landespolitik keine große Beachtung zu – außer bei der Bildungspolitik, die Ländersache sei. Ein Bereich, in den sich Studienrat Sturm mit seinen beruflichen Fähigkeiten gut einbringen könne, ist sich Stratthaus sicher, für den „Bildung das Wichtigste ist“.
CDU-Stadtverbandsvorsitzender Patrick Stypa freute sich über die neue Anlaufstelle im Herzen der Stadt und darüber, endlich wieder mit einem Abgeordneten direkt im Landtag vertreten zu sein. Wobei er zugleich Karl Klein dankte, der den Wahlkreis neben seinem eigenen mitvertreten hat, als wäre es seiner.
Gemeinsam mit CDU-Fraktionschef Markus Fuchs schenkte Stypa Sturm zur Einweihung einen Korb mit fair gehandelten Produkten – verbunden mit dem Hinweis auf den Status von Hockenheim als „Fair-Trade-Town“, für den immer Mitstreiter gesucht würden.
Termine mit Andreas Sturm können über die Telefonnummer 06205/3 64 05 71 oder per E-Mail unter Andreas.Sturm@ cdu.landtag-bw.de vereinbart werden.

« „Heute den Wald von Morgen fördern“ „Wir bieten den Menschen Sicherheit und Zusammenhalt im Wandel“ »