„Ich bin gefragt worden, ich habe überlegt und mit meiner Familie gesprochen, ich habe mir Hockenheim – die Gegebenheiten und die Potentiale - angeschaut. Ein tolle Stadt, die ich gerne gemeinsam mit den Einwohnerinnen und Einwohnern weiterentwickeln möchte – ja, jetzt brenne ich, ich werfe heute meinen Hut in den Ring und bitte um Ihre Unterstützung“, so der Schönauer Bürgermeister Marcus Zeitler bei seiner Vorstellung im Rahmen einer Mitgliederversammlung der CDU Hockenheim. Das Ergebnis vorw

Vorab hatte der Vorsitzende der CDU Hockenheim, Markus Fuchs, die Versammlung eröffnet. Stuhl um Stuhl musste hinzugefügt werden, um den fast 60 Personen eine Sitzgelegenheit im restlos überfüllten Nebenzimmer des Stadthallenrestauraunts „Rondeau“ zu geben. „Wir haben unzählige Interviews mit potentiellen Kandidaten geführt. Das waren Personen, die auf uns zugekommen sind und welche, die wir aktiv angesprochen haben“, so Markus Fuchs.
Am Ende habe man sich dafür entscheiden, den Mitglieder der CDU Hockenheim Marcus Zeitler als Oberbürgermeisterkandidat vorzustellen, der die gesammelte Unterstützung verdiene.
Zeitler ist 44 Jahre alt, hat zwei Kinder, ist geschieden und seit fünf Jahren in einer Partnerschaft. Nach Realschule und Bundeswehr – unter anderem im Friedenseinsatz in Bosnien – absolvierte er die Ausbildung zum Verwaltungswirt bei der Großen Kreisstadt Leimen, wo er damals schnell zum jüngsten Amtsleiter aufstieg und in weiteren Amtsleiterfunktionen Führungserfahrung sammelte.
2007 gewann er die Bürgermeisterwahl in dem bis dato sozialdemokratisch geprägten Schönau im Odenwald und wurde 2015 mit einer beeindruckenden Zustimmung wiedergewählt.
Als Vorsitzender des Gemeindeverwaltungsverbandes Schönau sowie dank seiner Tätigkeit als Kreisrat kennt Zeitler nicht nur die vielfältigen Verknüpfungen zwischen Kommune und Kreis, sondern verfügt aber auch über wichtige politische Kontakte, und das nicht nur innerhalb des Rhein-Neckar-Kreises. Gerne ist er ehrenamtlich aktiv und es war für ihn nur konsequent, als er 2016 das damals vakante Amt des Vorsitzenden des Kreisfeuerwehr-Verbands übernahm.
Bei seiner Vorstellung stellte Zeitler den Dialog mit allen Bürgerinnen und Bürgern, die gesamtheitliche Stadtentwicklung und Zukunftsthemen in den Mittelpunkt.
In der anschließenden Fragerunde wurden Hockenheimer Themen angesprochen. Die zahlreichen Rückmeldungen bezeugten, dass nicht nur seine Antworten gut ankamen, sondern dass sein Auftritt als glaubhaft und überzeugend wahrgenommen wurde. Zeitler zeigte sich als ein Mann der Tat mit einer klaren Sprache. Sehr klar war beispielsweise seine Antwort auf die Frage, ob er im Falle seiner Wahl nach Hockenheim ziehen würde: „Unbedingt. Ein Bürgermeister hat vor Ort zu wohnen“.
Klar auch sein politisches Bekenntnis: „Ich bin CDU-Mitglied, aber Kommunalpolitik ist reine Sachpolitik. Und dafür stehe ich“.
„Das ist ein sehr guter Kandidat.“ – „Er hat mich voll überzeugt!“ – „Wir freuen uns!“, waren Stimmen aus der Versammlung in der abschließenden Aussprache. Geheim konnten dann die CDU-Mitglieder abstimmen, und am Ende fiel das Ergebnis einstimmig aus.
„Das Ergebnis freut mich und gibt mir Kraft. Vielen Dank für diese großartige Unterstützung!“, so Marcus Zeitler. Er werde nun auch auf die anderen Fraktionen im Hockenheimer Gemeinderat zugehen und um Unterstützung für seine Kandidatur werben.

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