Unter dem Titel „Gestalten wir Hockenheim!“ fasst die CDU Hockenheim ihr Programm für die anstehende Kommunalwahl am 26. Mai 2019 zusammen. „Damit verbinden wir unseren Anspruch, Probleme nicht nur zu verwalten, sondern die Zukunft Hockenheims aktiv zu gestalten“, so CDU-Vorsitzender Markus Fuchs in einer Pressemitteilung.

Alle 22 Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten haben das Wahlprogramm gemeinsam erarbeitet: „Von der Jugend, über die Familie als Fundament unserer Gesellschaft bis hin zu Seniorinnen und Senioren – wir denken an die gesamte Gesellschaft und an alle Lebensbereiche“, so die stellvertretende Vorsitzende Bärbel Hesping.
Untermauert wird dieser Anspruch durch die Ausgeglichenheit der CDU-Liste: 11 Frauen und 11 Männer sind darauf zu finden. Dazu Antje Fischer-Daniel mit einem Augenzwinkern: „Alle rufen nach mehr Frauen in der Politik – hier sind wir“. Und CDU-Youngster Eva Schmid: „Dass gleich fünf Kandidaten unter 30 Jahre alt sind, das unterstreicht einmal mehr unsere Position, dass den jungen Menschen die Zukunft gehört“.
Entsprechend will man sich dafür einsetzen, dass der Gartenschaupark noch attraktiver für Kinder und Jugendliche gemacht wird. Weiterhin soll der neue „Kraichbachstrand“ als Aufenthaltsmöglichkeit für Jugendliche und Familien gleichermaßen nutzbar sein unter Berücksichtigung der Anwohnerinteressen.
Trotz des Neubaus einer Kindertagesstätte in der Albert Einstein-Straße wird der Bedarf an Kinder-Betreuungsplätzen nicht gedeckt sein. Entsprechend will sich Christoph Kühnle weiterhin dafür einsetzen, dass es eine zusätzliche Kindertagesstätte in der Stadtmitte gibt. Für die Abdeckung der Spitzen kann man sich eine bessere Förderung von Tagesmüttern vorstellen.
Unter dem Titel „Hockenheim als nachhaltige Stadt“ will man weiterhin dafür eintreten, dass Hockenheim auch noch morgen finanziell handlungsfähig bleiben wird. „Angesichts der bevorstehenden Herausforderungen und eines bereits vorhandenen Schuldenbergs ist dies keine Selbstverständlichkeit und alle politisch Handelnde müssen sich dieser Verantwortung bewusst werden“, so Moritz Mildenberger.
Bereits vor Jahren hatte man erfolgreich einen Antrag zum Ausbau von energiesparenden LED-Straßenlaternen gestellt, und will dies, so Aline Bender, auch in Zukunft weiterverfolgen. Zum Thema Nachhaltigkeit gehört für Edeltraut Schöllkopf aber auch der sinnvolle Umstieg städtischer Fahrzeuge auf e-Autos sowie die Einrichtung öffentlicher Ladesäulen für e-Autos.
Als positiv bewertet man die Renaturierung des Kraichbachs (HÖP-Gelände) und wünscht sich für zukünftige Bebauungen, dass diese der Innenstadt ein prägendes städtisches Bild verleihen. „Wir brauchen unsere Innenstadt, und dazu stehen wir auch“, so Gabi Schumann.
Hockenheim l(i)ebenswert für alle Generationen gestalten, darunter versteht Lotti Neugebauer unter anderem die Einrichtung von Mehrgenerationenhäusern zur Förderung des Miteinanders der Generationen. Weiterhin sollen überdachte Bänke an Bushaltestellen eingerichtet werden, um nicht nur älteren Menschen die Wartezeiten zu erleichtern.
Mit der speziellen Kampagne „Hockenheim ist mir nicht egal, ich geh‘ zur Wahl“ erhoffen sich die Christdemokraten eine höhere Wahlbeteiligung als 2014 mit 45%. „Wir haben in den letzten Jahren gesehen, wie viele Bürgerinnen und Bürger sich in der Kommunalpolitik auseinandergesetzt haben. Es wäre schön, wenn sich dies auch in einer höheren Wahlbeteiligung widerspiegelt“, so Markus Fuchs abschließend.
Info-Box: Das CDU Wahlprogramm kann online auf der neu gestalteten Homepage www.cdu-hockenheim.de eingesehen werden.

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